Zum Thema Jugendringen

  

"Wrestling for fun and fundamentals for all Kids“ Frei übersetzt: „Ringen für alle Kinder, weil es Spaß macht und Bewegungsgrundlagen fördert,“ so heißt der Slogan in den USA, wo Ringen mit einem spezifischen Reglement und eigenen Techniken seit Jahrzehnten im allgemeingültigen Angebot integriert ist. Die Sportnation USA mit ihren vielfältigen Sportangebot hat den hohen Erziehungs- und Bildungswert diese Kampfsportes erkannt und entwickelte an den High-Schooles und Colleges eine schülerspezifische Sportdisziplin.

Erkennt man die Notwendigkeit einer Vorbereitung auf ein selbständiges Behaupten und Bestehen im Lebenskampf, so ist das Messen körperlicher und geistiger Kräfte, deren Grundelemente im Balgen und spielerischen Raufen des Kindes instinktiv vorhanden sind, eine Grundvoraussetzung dazu. So sind die frühzeitigen Maßnahmen in den USA aufgrund dieser Erkenntnis richtig, diesen Sport als Schulsport einzusetzen. Vorurteile überwinden Vorurteile beruhen meist auf Unwissenheit oder Halbwissen. Einwände gegen den Ringkampfsport kommen von Personen, die mit dieser Sportart keine persönlichen Erfahrungen gemacht haben, d.h. das Wesen des Ringens nicht kennen. Diesem Sport werden Verrohung und Verletzungsgefahren zugeschrieben. Da Ringen aber einem strengen Reglement unterliegt und Schritt um Schritt erlernt wird, sind keinerlei Roheiten im Griffrepertoire enthalten. Voraussetzung dafür ist, daß ein langsamer gehutsamer Lernprozeß und eine gute sowie gründliche Vorbereitung dem ersten Wettkampf vorausgeht!

Besonders Kinder im Grundschulalter sollten mit der Motorik des Raufens / Ringens konfrontiert werden. Kaum eine andere Bewegungsaufgabe wirkt so motivierend, mitreißend, bildend, erzieherisch und steht einzigartig in seiner Weise auf Körper und Geist.